Werner Schriefers

Maler und Grafiker

1926 in Dülken geboren
2003 verstorben

1958 errichtete er die Abteilung „Grundlehre“ an der Werkkunstschule in Wuppertal.

1986 wurde die Stiftung der „Designsammlung Schriefers“ an die Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal gegründet.

1926
am 23. Mai in Dülken am Niederrhein geboren

1944 - 1945
Militärdienst bei der Marine

1946 - 1948
Studium in Krefeld, Meisterklasse für Textilkunst bei Professor Georg Muche,
Assistent bei Muche bis 1948, dann freier Mitarbeiter für das Studio der Meisterklasse

1949
Auszeichnung im „Blevin-Davis-Wettbewerb“, München
Berufung an Werkkunstschule Wuppertal. Übernahme der Klasse für Flächenmusterung und Textilgrafik und Beauftragung zum Aufbau einer Abteilung für die Grundlagen der Gestaltung

1957
Heirat mit der Designerin Margret Imhof

1958
Einrichtung der Abteilung Grundlehre an der WKS Wuppertal, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft Industrieform

1963
Aufbau der Arbeitsgemeinschaft Gestaltung in Zusammenarbeit mit der Staatlichen Ingenieurschule Wuppertal

1964
Geburt des Sohnes Thomas

1965
Berufung zum Direktor der Kölner Werkschulen

1967
Geburt der Tochter Alexandra

1968
Umzug nach Köln

1971
Nach der Auflösung der Kölner Werkschulen im Rahmen des allgemeinen Fachhochschul-Errichtungsgesetzes Übernahme einer Meisterklasse für Malerei am Fachbereich Kunst und Design der neugegründeten FH Köln

1972
Tod der Tochter Alexandra

1977-1996
Mitglied im Vorstand des Deutschen Werkbundes NW

1985
Verleihung des Bundesverdienstkreuzes 1. Klasse

1986
Stiftung der Designsammlung Schriefers an Bergische Universität Gesamthochschule Wuppertal

1989
Stiftung einer Design-Studiensammlung an Kunsthochschule Berlin-Weissensee

1990 - 1992
Vorsitzender des Deutschen Werkbundes NW

1994
Ehrengast der Academia Tedesca Villa Massimo in Rom

1995
Verleihung des Verdienstordens des Landes Nordrhein-Westfalen

2002
Schenkung der Grundlehre an das Bauhaus-Archiv Berlin
Bildung eines Werkschwerpunktes Werner Schriefers für das von Peter Zumthor geplante und im Bau befindliche Erzbischöfliche Diözesanmuseum Köln, Ankauf einer repräsentativen Gruppe Bilder aus der Zeit 1946-99
Schenkung der Werk- und Formensammlung Schriefers an das Erzbischöfliche Diözesanmuseum Köln

2003
Werner Schriefers stirbt im Februar nach langer Krankheit

 

 

seit 1946
beteiligung an regelmäßigen Ausstellungen im In- und Ausland

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen:
Accademia Tedesca,
Villa Massimo Rom,
Archivo Storico d´Arte Contemporanea della Biennale Venedig,
Bauhaus-Archiv Berlin,
Erzbischöflichen Diözesanmuseum Köln,
Kaiser Wilhelm-Museum Krefeld,
Museum für Angewande Kunst Köln,
Museum für moderne Kunst Weddel / Braunschweig,
Museum Ludwig Köln,
Städtischen Galerie Dillingen / Saar,
Städtischen Galerie im Park Viersen,
Städtischen Museum Mülheim an der Ruhr,
Von-der-Heydt Museum Wuppertal