Friedrich Gräsel

Bildhauer

1927 in Bochum geboren
lebt und arbeitet in Bochum

„Mir geht es darum, dass die historisch eingeengte Vorstellung von Herausformen durch das Ausarbeiten des Materials (Holz oder Stein) in der modernen Technologie als ein Ausformen des Materials durch von außen oder innen wirkende mechanische Kräfte ersetzt, in dem neu zu denkenden Begriff Skulptur wirkungsmäßig erhalten bleibt."
Prof. Friedrich Gräsel

Friedrich Gräsel

Studium an den Kunsthochschulen in München und Hamburg und an der Universität Hamburg, u.a. bei Werner Haftmann, EW Nay, Fritz Winter und Josef Fassbender
1. und 2. Staatsexamen für Kunst und Kunstpädagogik

1958-1970
Kunstpädagoge an Gymnasien in NRW

seit 1970
Lehrtätigkeit an der Pädagogischen Hochschule Münster, Professur

1972-1988
Lehrtätigkeit als Bildhauer an der Universität Essen - GH

1979 und 1984
Gastprofessor an der Helwan-Universität, Kairo

1987
emeritiert und seit 1988 freischaffend in Bochum

bis 1997
Mitglied des Deutschen Künstlerbundes

1972
Teilnehmer an der 36. Biennale Venedig

1973
Teilnehmer an der 12. Internationalen Biennale Middelheim

1975
Teilnehmer an der X. Internationalen Biennale für Kleinplastik Padua

1997
Teilnehmer an der Biennale für Architektur Venedig, I BA-Projekt Europaplatz, Europator
weiter Ausstellungen im In- und Ausland in wichtigen Museen und Galerien

1969
erste Röhrenlandschaft im Westfalenpark Dortmund und erste Großplastiken der TU Berlin, Straße des 17. Juni;
Gründung der Gruppe B 1

1967
Entwicklung von Straßenverkehr-Leitobjekten

1985-1990
Entstehung der Farbstelen zur DIN 1511, die heute im Kolosseum auf dem Gelände der Jahrhunderthalle Bochum stehen

1996
Errichtung des Europa-Tors in der Bundesgartenschau Gelsenkirchen

1967

Förderpreis für Bildhauerei zum Corneliuspreis der Stadt Düsseldorf

1970
London-Aufenthalt, Stipendium des British-Council
Konrad von Soest-Preis des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe

1988
Ehrengast der Villa Massimo, Rom

Der Bochumer Bildhauer Friedrich Gräsel hat zu Beginn seines Schaffens seine Atelierwerkstatt in Betrieben der nordrhein-westfälischen Industrie aufgeschlagen. Aus dem Studium industrieller Produktion hat er sich für seine Kunst einen Freiraum zwischen industriellen Normen und den Formen seiner Kunst erarbeitet, der bis heute durch den Gebrauch von Rohrformen geprägt ist."

Mit freundlicher Genehmigung zitiert von der Homepage der Stadtsparkasse Bochum
www.sparkasse-bochum.de