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Musik in der Sparkasse | Wirtschaftspreise

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Musik in der Sparkasse
Seit 1950 verleiht die Stadt Wuppertal einen Kulturpreis, der seit 1956 den Namen „Eduard von der Heydt-Preis” trägt. 30 Jahre nach der ersten Preisverleihung stellte die Stadtsparkasse innerhalb ihrer Reihe „Kunst in der Sparkasse” alle bildenden Künstler vor, die diesen Preis in den drei Jahrzehnten zuvor erhalten hatten.

Zur Eröffnung der ersten Ausstellung, am 28. Januar 1980, gab es zum ersten Mal auch einen musikalischen Rahmen. Der Wuppertaler Komponist Ingo Schmitt hatte 1959 den Förderpreis des Eduard von der Heydt-Preises erhalten und spielte einige seiner Klavierkompositionen.

Mit diesen Anfängen begann die Reihe „Musik in der Sparkasse” .

Bei den weiteren Ausstellungen des Jahres 1980 waren es die Musiker aus der international bekannten und hochgerühmten Wuppertaler Free-Jazz-Szene, die als Kultur-Preisträger Konzerte gaben. Am 27. Mai trat Peter Brötzmann mit Steve Beresford und Sven-Ake Johansson auf. Am 18. August gab Detlef Schönenberg ein Solokonzert am Schlagzeug. Diese ersten Konzerte waren zugleich auch erste Ausrufungszeichen für das, was kommen würde und natürlich für die Qualität der Musik aus dem Wuppertal.

Seither werden alle Ausstellungseröffnungen mit kleinen Konzerten begleitet, die oft die musikalischen Wünsche der Künstler berücksichtigen. So kommt es zu einer großen Vielfalt musikalischer Auftritte in der Sparkasse, von der klassischen bis hin zu experimenteller Musik, von Klanglauten bis zum Oberton. Einer der Höhepunkte innerhalb dieser kleineren Konzerte war sicher der Auftritt der griechischen Sängerin Savina Gianatou, die heute zu den wichtigsten Sängerinnen in ihrem Heimatland zählt. Bei der Sparkasse war sie mit Stimmexperimenten zu hören, die die Bedeutung der Stimme als Musikinstrument verdeutlichte. Auftritte dieser Art sind in ihrem Repertoire sehr selten und deshalb ganz besondere Kostbarkeiten.

Ebenso ungewöhnlich war ein Auftritt von Anne Martin, ehemals Tänzerin bei Pina Bausch, die heute international als Sängerin ebenso eigener wie eigenwilliger Lieder und als Akkordeonspielerin auftritt.

Doch schon im Kundenraum der Sparkassenzentrale am Islandufer gab es Konzerte der besonderen Art. Im November 1993 war das Köppen-Trio mit dem Konzert „Contemporary Improvisation” Gast der Sparkasse. Der Wuppertaler Pianist Bernd Köppen hatte für sich und die beiden US-Amerikaner Bill Elgart (Drums) und Kent Carter (Double Bass) Kompositionen geschrieben, die die Grundlage für subtil-strukturiertes Improvisieren boten.

Im 19. Obergeschoss der Sparkassenzentrale sollte im Mai 1994 das Konzert der „September Band” stattfinden. Der große Publikumsandrang zwang kurzfristig zu einer Umdisponierung in den Kundenraum. Ein sehr ungewöhnliches Konzert an einem ungewöhnlichen Ort. „Die ‘September Band’ ist ein Zusammenschluss von vier hochkarätigen Improvisationsmusikern. Sie durchbrechen mit ihrer außergewöhnlichen Musik die allgegenwärtige Dauerberieselung mit Musik, um zur Wahrheit der Töne vorzustoßen“ (Bernd Lissek, WZ vom 16.05.1994). Der Wuppertaler Hans Reichel (Gitarre, Daxophon), Rüdiger Carl (Klarinette, Akkordeon), Paul Lovens (Percussions) und die New Yorker Vocalistin Shelly Hirsch trafen auf ein bunt gemischtes Publikum aus „In- und Outsidern” dieser speziellen Musikszene. Die Mehrheit war sicher nicht mit der improvisierten Musik vertraut. So kam es zu einer spannenden Begegnung für beide Seiten, die mit stehenden Ovationen endete.

Mit der Einweihung der Glashalle am Johannisberg im Herbst 1996 war es dann möglich, die Musikreihe zu verselbstständigen und ebenso wie die Kunstausstellungen zu einem regelmäßigen Programm zu etablieren. So gibt es jetzt regelmäßig die Konzerte „Junge Solisten”, eine Gemeinschaftsproduktion mit der Kulturgemeinde Volksbühne. Dazu werden jeweils im Frühjahr junge Musiker eingeladen, die beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert” zuvor erste Plätze belegt hatten.

Im Sommer gibt es regelmäßige Konzerte mit Jazz oder folkloristischer, so genannter Weltmusik und im Dezember dann Weihnachtskonzerte. Zu diesen Konzerten sind die renommiertesten Wuppertaler Chöre und Orchester und immer wieder die Musikhochschule Partner der Stadtsparkasse Wuppertal. 2005 trat zum ersten Mal auch das Wuppertaler Sinfonieorchester unter seinem Leiter Toshiyuki Kamioka auf. Zu den Konzerten werden im Wechsel immer wieder andere Kunden der Sparkasse persönlich eingeladen.

Nach wie vor werden natürlich auch die Kunstausstellungen mit kleinen Konzerten eröffnet. Während in den großen Konzerten in der Glashalle eher die klassische Musik ihren Platz hat, erhält bei den Ausstellungseröffnungen neben der klassischen Musik vor allem die experimentelle und avantgardistische Musik ein besonderes Forum.

Mit dem neu gestalteten, zentralen Kundenraum hat die Sparkasse seit Mitte 2006 einen weiteren Raum, das „Sparkassen Forum”, in dem Konzerte für 200 bis 300 Gäste stattfinden. Damit kann der Bereich der eigenen Musikreihe weiter ausgebaut werden.
„Musik in der Sparkasse” ist inzwischen eine feste Einrichtung, die viele Wuppertaler erreicht und nicht nur die emotionale Seite der Musik anspricht, sondern beeindruckend belegt, wie ungemein lebendig es im Tal der Wupper klingt und singt.

Ohne Musik wär' alles nichts.
Wolfgang Amadeus Mozart (1756 - 1791)
Musik in der Sparkasse

Konzerte
Wichtige Bausteine im Veranstaltungskonzept der Sparkasse Wuppertal sind die Frühlings-, Sommer- und Weihnachtskonzerte. Zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler, die beim Wettbewerb "Jugend musiziert" auf sich aufmerksam machen konnten, haben bei diesen Gelegenheiten Bühnenerfahrung sammeln können und das Publikum begeistert. Aber auch etablierten Musikern aus Wuppertal und Umgebung hat die Sparkassenbühne schon oft die Chance geboten, sich einmal dem heimischen Publikum vorzustellen.
Wenn Sie sich für diese Angebote interessieren, wenden Sie sich einfach an Ihren Kundenberater bei der Stadtsparkasse Wuppertal.
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