Die BKG
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Die Bergische Kunstgenossenschaft e. V. wurde 1905 als Interessengemeinschaft Bildender Künstler gegründet und ist somit eine der ältesten Künstlervereinigungen im Land. Treibende Kräfte waren in der Anfangsphase die Direktoren der Museen und Kunstgewerbeschulen in Elberfeld und Barmen. Die Ausstellungen fanden regelmäßig in der Kunsthalle Barmen statt.

Mit der nationalsozialistischen Machtübernahme wurde die BKG verboten, ihre Kunst wurde im Faschismus als entartet betrachtet und verschwand aus den Augen der Öffentlichkeit. Nach dem Krieg fanden die Künstler als BKG wieder zusammen, und ihr ständiges Domizil war das Studio in der Kunsthalle.

Viele über Wuppertal hinaus bekannte und bedeutende Künstler wie z. B. Otto Coester, Ernst Oberhoff und Paul Wellershaus, die an der Akademie in Düsseldorf oder an anderen Kunsthochschulen lehrten, waren Mitglieder der BKG.

Heute besteht die BKG, deren Studio sich nun im Kolkmannhaus in Elberfeld befindet, aus 24 künstlerischen Mitgliedern und wird von Förderern unterstützt. Das wichtigste Kriterium bei der Aufnahme neuer Künstler war und ist die Qualität der Arbeiten.

Außer der traditionellen Winterausstellung veranstaltet die BKG mit ihren Mitgliedern und Gastkünstlern neun bis zehn Ausstellungen im Jahr, die sich oft mit zeitgenössischen und kritischen Themen auseinandersetzen.
Im „Jungen Forum“ bietet die BKG Studierenden und Absolventen der Akademien und Kunsthochschulen die Möglichkeit, den Ausstellungsbetrieb praktisch kennenzulernen und begleitet sie dabei, neue Formen und Techniken der Präsentation in der Öffentlichkeit zu verwirklichen.

Die BKG pflegt die Kontakte mit den hiesigen Partnerstädten und organisiert sowohl auf regionaler, als auch auf nationaler und internationaler Ebene den Austausch von Ausstellungen.

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