Über die Ausstellung
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Als Architekt mit dem Raum vertraut, lebt der Maler Karl-Hermann Ueberholz in der Spannung, die der Verzicht auf ihn entstehen lässt, wie die Flächigkeit der Malgründe ihn auferlegt. So verhielt er sich in seiner Malerei betont zurückhaltend, flächig, sparsam bis 'minimalistisch' in der Farbgestik, und konstruktiv in der Komposition.
Als Gegenhalt dazu löst die Schwere und Rohheit der Materialien, aus denen er Plastiken und Objekte entwickelt (Metallschrott), jene Spannung des Raumverzichts: In den Plastiken gestaltet er de Raumn um so voluminöser.
"Das Serielle, die Wiederkehr des Gleichen, prägt sie ebenso wie das Überraschende, die Kombination des scheinbar Heterogenen, und das bewusste Spiel zwischen dem Nichts und dem Sein, dem Ausgesparten und der Materie, dem Durchblick und dem Ausblick. Vor allem in diesem Zusammenspiel versteht es Ueberholz, die Schwere des Materials hinter der Leichtigkeit der Form zu verbergen", heißt es in Volker Neuhaus' (Köln) Beitrag im Faltkatalog zur Ausstellung.

Rauf
Runter