Über die Ausstellung
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1958 in Wuppertal geboren, studierte er nach einer Steinmetzausbildung freie Kunst an der Gesamthochschule Kassel bei Friedrich Salzmann und Harry Kramer.

Mit den anlässlich der Preisverlehung ausgestellten Skulpturen treibt Seeling ein raffiniertes ästhetisches Spiel zu einem sehr ernsten Zweck: sie sind Herausforderungen für die auf eindeutige Oberflächen eingestellte Wahrnehmung des Zeitgenossen unserer Bildschirmzivilisation. Was man sieht, ist nicht, was es zu sein scheint, lautet ihre ästhetische Lehre, die eine bis an die Grenze des Materialmöglichen gehende Erkundung der plastischen Möglichkeiten des Steins erteilt.

"Es ist nicht Sache der Kunst, Erfindungen zu machen. Sie geht mit den Dingen dieser Welt um. Sie versucht, Aspekte der menschlichen Dingwelt in eine Auffälligkeit zu bringen, in eine Auffälligkeit, die nicht plakativ ist. Eine Möglichkeit ist, einen Sachverhalt sich selbst zuwiderlaufen zu lassen, ihn gegen seine eigenen Intentionen zu wenden. Wenn nun bei einer Ausstellung ein Besucher diese Paradoxien versteht, hat man nicht wenig erreicht" (Miachael Seeling).

Mit dieser Ausstellung wurde er in dieser Hinsicht viel erreicht.

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